Ibn Butlan - Museum für medizinhistorische Bücher Muri
Ibn Butlan

IBN BUTLAN

SCHACHTAFELEN DER GESUNTHEYT, 1533

Musik galt bereits in der Antike als heilsam. In der arabischen Welt kam ihr bei Spitalaufenthalten, bei kranken Kindern und zur Behandlung von geistig-seelischen Störungen schon damals grosse Bedeutung zu.

Behandlungen von Gemütsbewegungen stellt Ibn Butlan direkt neben die Ratschläge zur Musik. Gefühle können positiv und negativ wirken. Freude macht Magere feiss, im Übermass könne sie aber tödlich sein. Zorn könne den Ängstlichen nützen und Fieber vertreiben, soll aber durch Mässigung verschwinden.

Mit Orgeln und Pfeifen behelfen sich jene, die keine ganz hohen Töne singen können. Ob mit oder ohne Instrument - zur Musik soll man springen und tanzen.